
Die meisten Nachrichten beginnen mit demselben Satz: „Ich habe ein Projekt, weiß aber nicht, wo ich anfangen soll.“ Für die Menschen, die das sagen, ist dieser Text. Technisches Wissen braucht es nicht — es genügt, die Reihenfolge der Entscheidungen zu kennen.
Erst das Was, dann das Wie
Der übliche erste Fehler ist, mit Technologie anzufangen: „React oder eine App?“ Die erste Frage lautet eigentlich: Wessen Arbeit erleichtert diese Software, und welchen Teil davon? Wenn das nicht in einen Satz passt, ist der Umfang noch nicht klar.
- Wer wird es nutzen? (Kundschaft, Personal oder beide)
- Welche Arbeit wird leichter? (Termine annehmen, Bestellungen verfolgen, Auswertungen)
- Wie läuft diese Arbeit heute? (auf Papier, in WhatsApp, in einer Tabelle)
- Was heißt Erfolg? (zum Beispiel weniger Termine, die per Telefon hereinkommen)
Wo das Budget klar wird
Das Budget wird klar, sobald der Umfang schriftlich vorliegt. Nach dem ersten Gespräch halte ich Screens und Umfang schriftlich fest; Preis und Zeitplan stehen in diesem Dokument. Wächst der Umfang, klären wir die Differenz vorher — am Ende kommt keine überraschende Rechnung.
Mit wem Sie arbeiten sollten
- Jemand, der nach Ihrem Geschäft fragt, nicht nach Technologie
- Jemand, der Umfang und Preis schriftlich festhält
- Jemand, der jede Woche eine lauffähige Version zeigen kann
- Jemand, der nach der Übergabe nicht verschwindet
Eine Änderung im Prototyp ist günstig, eine Änderung nach dem Livegang teuer. Deshalb sind die ersten zwei Wochen die wertvollste Zeit.
Ein Absatz genügt
Technische Details brauche ich nicht. Was Ihr Betrieb macht, wo es hakt, was stattdessen passieren soll — ein Absatz reicht. Den Rest klären wir gemeinsam.
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